Generalkonsul Yu Yong gibt „Unser Ratingen“ ein Interview
2026/06/03

Kürzlich gab Generalkonsul Yu Yong dem Chefredakteur des lokalen Mediums „Unser Ratingen“, Herrn Mahan, ein ausführliches Interview. „Unser Ratingen“ veröffentlichte das Interview in einer dreiteiligen Serie. Die Übersetzung der Berichterstattung lautet wie folgt:

Teil 1: „Mich beeindruckt die Lebensfreunde und Herzlichkeit dieses Landes

Er ist seit 1996 im diplomatischen Dienst des chinesischen Außenministeriums tätig, war zuletzt u.a. in Südafrika und Äthiopien. Von Addis Abeba führte Yu Yong über die Position des stellvertretenden Leiters der Afrika-Abteilung im chinesischen Außenministerium im vergangenen Sommer der Weg nach Düsseldorf. Seit Juli 2025 kümmert er sich als Generalkonsul der Volksrepublik China um das Wohl und Wehe des Konsularbezirks Nordrhein-Westfalen. Die wichtigsten Aufgaben des 54-jährigen Diplomaten: das politische Vertrauen zwischen NRW und China zu stärken, die Zusammenarbeit auf Landes- wie auf kommunaler Ebene zu vertiefen, die wirtschaftlichen Beziehungen zu intensivieren – in NRW gibt es rund 1.100 Unternehmen mit chinesischen Wurzeln oder in chinesischem Besitz, alleine 600 davon im Großraum Düsseldorf -, den Austausch der Menschen aus beiden Ländern zu fördern und Ansprechpartner für die etwa 60.000 Überseechinesen in NRW, davon rund 6.000 rund um Düsseldorf und im Kreis Mettmann, zu sein.

Aktuell haben Deutschland und China, spätestens seit dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz im Reich der Mitte im Februar, ein neues Kapitel ihrer Partnerschaft aufgeschlagen. Grund genug für Unser Ratingen, genauer hinzuschauen. In einem gut dreistündigen Interview gab uns Yu Yong Antworten auf viele unter den Fingernägeln brennende Fragen zu Themen der Geopolitik und Handelsbeziehungen, aber auch über das Potenzial bestehender wie neu aufzubauender Kontakte für die heimische Wirtschaft in Ratingen und im Kreis Mettmann – nicht zuletzt mit Blick auf die 20-jährigen Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen Ratingen und Huishan im kommenden Jahr.

Im Dialog Vorurteile abbauen, Verständnis füreinander schaffen

Yu Yong erwies sich bei unserem Besuch nicht nur als exzellenter wie eloquenter Gastgeber, er gab auch dezidierten Nachfragen zur globalen Entwicklung und Sicherheit, inklusive Naher Osten und Taiwan, oder zu Aspekten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Handelskonflikte offen und klar Auskunft. Ein Gespräch, dass trotz manch unterschiedlicher Auffassungen in Sachen Welt- und Wirtschaftspolitik half, Vorurteile abzubauen, im Dialog Verständnis für die jeweiligen Positionen (und Ängste) zu bekommen. Doch heute steht zunächst der Mensch Yu Yong im Vordergrund, der im Juni 1972 in Lu’an (Provinz Anhui) geboren wurde: „Ein Ort von atemberaubender landschaftlicher Schönheit mit einem tiefen historischen Erbe.“

„Unser Generalkonsulat ist bereit zur Zusammenarbeit, um positive Beiträge zu den Beziehungen zwischen China und Deutschland, zwischen China und NRW zu leisten und Impulse für die globale Entwicklung, Sicherheit und den Zusammenhalt aller Zivilisationen zu setzen. Wir wissen Anregungen und Kritik zu unserer Arbeit sehr zu schätzen und nehmen diese mit offener, aufgeschlossener Haltung ernst“, setzt Yu Yong gleich zu Beginn einen wertschätzenden Ton. Seine Arbeit konzentriere sich hauptsächlich auf die Vertiefung der lokalen wie regionalen Beziehungen und Städtepartnerschaften, das Forcieren der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und den Austausch in den Bereichen Bildung und Wissenschaften. „Zudem möchte ich den kulturellen Austausch stärken, auf die Bevölkerung zugehen, Nähe schaffen und den gegenseitigen Austausch der Kulturen fördern“, sagt Yu Yong.

Apropos Kontakte knüpfen: Yu Yong schätzt die Lebensart der Rheinländer und den Frohsinn der Menschen: „Ob Karnevalsfeiern, sommerlichen Volksfeste oder die Märkte: Mich beeindruckt die Lebensfreunde, die friedliche, freundliche, tolerante und harmonische Atmosphäre, die Aufrichtigkeit und Herzlichkeit dieses Landes und seiner Menschen.“ Bereits während seines Studiums zum „Master of Science“ entstanden Sympathie und Zuneigung für sein Gastland und insbesondere zu Düsseldorf als ein Ort voller Poesie (Heine) und Musik (Robert Schumann). „Durch meine Lektüre entwickelte ich schon in jungen Jahren eine tiefe Bewunderung für Deutschland, das Land der Denker, Wissenschaftler und Musiker.“ Yu Yong, der sich vor allem beim Lesen („Die beste Art, zur Ruhe zu kommen.“) und Laufen entspannt, hat einen weiteren Grund sich in seinem Gastland und insbesondere hier am Rhein wohl zu fühlen: „Mein Lieblings-Tischtennisspieler, Weltmeister Fan Zhending wird ab dem 1. Juli für Borussia Düsseldorf spielen.“

Teil2: „Verständnis füreinander fördern, den Austausch intensivieren“

Herr Yu Yong, was sind Ihre wichtigsten Aufgaben als Generalkonsul der Volksrepublik China?

Ich bin offizieller Vertreter Chinas in Nordrhein-Westfalen. Während sich ein Botschafter vor allem um die strategischen Beziehungen und die politische Kommunikation auf Bundesebene kümmert, liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit in der praktischen Zusammenarbeit auf lokaler wie regionaler Ebene. Ich bin gewissermaßen die Verlängerung der zwischenstattlichen Diplomatie, konzentriere mich auf die Vertiefung der lokalen wie regionalen Beziehungen, auch mit Blick auf die Städtepartnerschaften sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Zudem fördere ich den Austausch in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, schaffe Verbindungen zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, begleite ganz allgemein den Austausch zwischen unseren Kulturen. Und natürlich schützen wir auch mit ganzer Kraft die legitimen Rechte und Interessen der in NRW lebenden Überseechinesen. Wir sind ein Aushängeschild Chinas, ein Fenster für den gegenseitigen Austausch.

Generell haben die Menschen in Deutschland ja fast alle eine Meinung zu China, aber kaum eigenes Wissen, gar Erfahrung über die Kultur, Historie und gesellschaftlichen Zusammenhänge in Ihrem Land …

… ich teile Ihre Beobachtung. Fast jeder hat eine Meinung zu China, doch nur sehr wenige verfügen über ein tiefgreifendes Verständnis. Viele Vorstellungen basieren auf Klischees und Vorurteilen. Daher möchte sich das Generalkonsulat künftig noch aktiver in die Gesellschaft und die Gemeinden in NRW einbringen. Mein Wunsch: den persönlichen Austausch intensivieren, Missverständnisse ausräumen und durch den Kontakt zueinander das gegenseitige Verständnis fördern – damit mehr Deutsche ein authentisches, umfassendes Bild von China gewinnen können. Wir wollen auf alle Bereiche der Gesellschaft zugehen und dabei nicht von oben herab belehren.

„Wir wollen auf alle Bereiche der Gesellschaft zugehen“

Welche Aufgaben beschäftigen Sie derzeit?

Ich möchte chinesische Unternehmen dazu ermutigen, ihre Investitionen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in und mit NRW auszubauen, um eine ‚Win-Win-Situation‘ für beide Seiten zu erreichen. Zudem möchte ich den gegenseitigen Austausch von jungen Studierenden in beiden Ländern intensiv fördern, um die Freundschaft zwischen unseren Ländern in der jungen Generation zu festigen. Und ich beabsichtige, die ‚öffentliche Diplomatie‘ vorantreiben, um so die gegenseitige Verständigung und den kulturellen Austausch zu fördern.

Was sind aus Ihrer Sicht die Pluspunkte der Metropolenregion Düsseldorf-Rhein-Ruhr und dem Kreis Mettmann?

Die hervorragende Verkehrsanbindung, die starke industrielle Basis, eine hohe Konzentration an ‚hidden champions‘, die sich mit Präzisionsfertigung in Nischenbereichen spezialisiert haben, aber auch das reiche kulturelle Erbe, ich erinnere hier in Düsseldorf an Heinrich Heine und Robert Schumann, nicht zuletzt aber auch die wunderschöne Naturlandschaft. Zudem hat mich in meinem ersten Jahr die Lebensart der Menschen, ihr Frohsinn, ihre Lebensfreude, aber auch die Toleranz und Aufrichtigkeit beeindruckt.

Städtepartnerschaft Ratingen – Huishan: „Enormes Potenzial!“

Lassen Sie uns einen Blick auf Ratingen und den Kreis Mettmann werfen …

Ratingen wie der Kreis Mettmann verfügen über eine hervorragende Lage und eine starke Wirtschaft. Und mit der unmittelbaren Nähe zu Düsseldorf eignet sich die Region ideal als Vorzeigemodell für den deutsch-chinesischen Austausch. Kulturtage und Infoveranstaltungen sollten forciert werden, um die Menschen einander näherzubringen, ebenso der Austausch zwischen Forschung und Wissenschaft auf zivilgesellschaftlicher Ebene sowie zwischen Schulen und Jugendlichen. Das schafft Grundlagen für eine dauerhafte Freundschaft.

Werden wir mal konkret: In Duisburg ist ein Chinafest geplant, Überlegungen gibt es dazu auch in Düsseldorf …

Der Termin für das Chinafest in Duisburg steht: 4. bis 6. September. Ich lade die Freunde aus Ratingen herzlich ein, vorbeizukommen und den einzigartigen Charme der chinesischen Kultur, u.a. mit chinesischen Köstlichkeiten, Tischtennis und spektakulärem Feuerwerk hautnah zu erleben. Die China-Woche in Düsseldorf ist derzeit in Planung.

Ein besonderer Blick verdient die Städtepartnerschaft zwischen Ratingen und Huishan, die 2027 ihren 20.-sten Geburtstag feiert …

Die Städtepartnerschaft zwischen Ratingen und dem Stadtbezirk Huishan der Stadt Wuxi ist ein Vorbild für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Bürgern Chinas und Deutschlands. Im Jahr 2007 wurde daraus eine offizielle Partnerschaft. Beide Städte stärken diese Partnerschaft durch den gegenseitigen Austausch in den Bereichen Politik, Bildung und Kultur sowie in der wirtschafts- wie handelspolitischen Zusammenarbeit. Anlässlich des Ratinger Stadtjubiläums soll der Austausch zwischen beiden Partnerstädten, beispielsweise mit dem Besuch einer Delegation aus Huishan, noch einmal vertieft werden. Die Zusammenarbeit beider Städte ist voller Dynamik und hat ein enormes Potenzial!

Teil3: „Wir sind ein Anker der Stabilität“

Herr Generalkonsul, die Welt ist in Aufruhr, sowohl im Nahen Osten wie in der Ukraine. Binnen weniger Tagen besuchten im Mai US-Präsident Trump und der russische Präsident Putin die Volksrepublik China. Man nimmt Ihr Land inzwischen fast wie einen Anker der Stabilität wahr … 

… meine Antwort ist eindeutig: China ist ein Anker der Stabilität. Wir haben stets auf die Versöhnung durch Dialog bestanden, um zwischen Konfliktparteien zu vermitteln und zu schlichten. Ob im Ukraine-Konflikt oder im Nahen Osten: China steht auf der Seite des Friedens und der Gerechtigkeit und fordert alle Parteien dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und Konflikte mit orientalischer Weisheit zu lösen.

Wir bewahren strategische Standhaftigkeit, antizipieren Entwicklungen im Voraus, ergreifen proaktive Vorsichtsmaßnahmen und sichern so die Grundlagen für Entwicklung und Sicherheit. Gleichzeitig setzen wir auf gute Beziehungen zu unseren Nachbarn und bemühen uns, ein friedliches wie stabiles Umfeld in unserer Nachbarschaft zu schaffen.

„Nachbarschaft“ ist ein wichtiges Stichwort: Taiwan gilt als Teil der chinesischen Identität. Ist in dieser Frage ein Kompromiss, der über den Tag hinauswirkt, denkbar? 

Taiwan ist seit jeher ein untrennbarer Teil des chinesischen Staatsgebietes. Mit der Resolution 2758 der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1971 wurde die Frage über den Status Taiwans je jure endgültig geklärt. Das sogenannte „Ein-China-Prinzip“ ist allgemeiner Konsens in der internationalen Staatenwelt und eine rote Linie der Kerninteressen Chinas. Da gibt es keinen Spielraum für Kompromisse. China hält am Ziel der friedlichen Wiedervereinigung fest, wird jedoch keinesfalls zulassen, das Handlungen, die auf eine Spaltung des Landes abzielen, Erfolg haben. In den Bereichen Innen-, Geo- und Wirtschaftspolitik hält China stets an drei Grundprinzipien fest: Souveränität, Sicherheit und Wachstum.

Win-win-Situationen statt Konfrontation

Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in China im Februar hat gezeigt, dass die deutsch-chinesischen Beziehungen vor einem Re-Start stehen. Der Bundeskanzler wünscht sich eine „ausgewogene Partnerschaft mit China“. Wo stehen wir da heute?

Der Besuch des Bundeskanzlers in China markiert einen neuen Meilenstein in der Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen und spiegelt den gemeinsamen Willen beider Länder wider, eine ausgewogene, stabile und nachhaltige Partnerschaft aufzubauen. Vor dem Hintergrund einer turbulenten internationalen Lage, zahlreicher Konflikte und wachsender Herausforderungen entwickeln sich die deutsch-chinesischen Beziehungen entgegen dem allgemeinen Trend stabil und positiv. Unser Generalkonsulat ist bereit, einen aktiven Beitrag dazu zu leisten. Ich teile im Übrigen die Ansicht von Bundeskanzler Merz: Der Wettbewerb zwischen Staaten muss offen, fair und transparent sein, sich an gemeinsam vereinbarte Regeln halten und von gegenseitigem Vertrauen geprägt sein.

Natürlich verschließen wir nicht die Augen davor, dass es im Rahmen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unvermeidlich zu Meinungsverschiedenheiten und Reibungen kommt. Themen wie Produktionskapazitäten, Marktzugang und Wettbewerb lassen sich aber durch offene Kommunikation und sachliche Verhandlungen regeln. Ich teile die Haltung der deutschen Seite, dass das Potenzial der Partnerschaft mit China ausgebaut und nicht eingeschränkt werden sollte.

Sie haben Ende März den 15. Fünfjahresplan der Volksrepublik China als „eine Liste voller Chancen“ bezeichnet, eine „herzliche Einladung“ an die Firmen aus Deutschland und NRW, diese Chancen zu nutzen. Was heißt das konkret?

Der „15. Fünfjahresplan“ spiegelt den Geist einer umfassenden Öffnung Chinas nach außen auf einem hohen Niveau wider und hat den gegenseitigem Nutzen im Blick. Er sieht den kontinuierlichen Ausbau des Marktzugangs und eine Optimierung des Geschäftsumfeldes vor und heißt deutsche Unternehmen in den Bereichen High-End-Fertigung, grüne Transformation, Biomedizin und digitale Wirtschaft herzlich willkommen, sich intensiv zu engagieren und an den Wachstumsvorteilen Chinas teilzuhaben. China setzt auf Offenheit statt Abschottung, auf Win-win-Situationen statt Konfrontation!

China hat sich rasant gewandelt: von der „Werkbank der Welt“, bekannt für günstige Massenproduktion, hin zu einem führenden technologischen Innovations-Player. Was sind die Pfeiler des Erfolges?

Für China ist der Maßstab für Erfolg ganz einfach. Erstens technologische Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, um nicht mehr von anderen abhängig zu sein. Zweitens industrielle Modernisierung und Wohlstand für die Bevölkerung. Drittens grüne, kohlenstoffarme und nachhaltige Entwicklung. Dieser Wandel bringt für Europa, insbesondere für Deutschland, sowohl Kopfschmerzen als auch Chancen mit sich. Kopfschmerzen, weil der Aufstieg Chinas in Bereichen wie Maschinenbau, Automobilindustrie und erneuerbaren Energien zu einem verschärften Wettbewerb führte. Gleichzeitig bietet der chinesische Markt und die dortigen Technologien Deutschland aber auch zahlreiche neue Chancen. Deutsche Ingenieurskunst, Präzisionsfertigung und Qualitätsstandards sind nach wie vor Weltspitze.

Und dennoch: Ob „neue Seidenstraße“ oder Containerterminal im Hamburger Hafen, ob die Übernahme von Kuka im Jahr 2016 oder aktuell Mediamarkt-Saturn. Steigt China ein, wird das hierzulande oftmals als Bedrohung gesehen…

Objektiv betrachtet sind der Erwerb, die Anpassung und die Weiterentwicklung von Technologien seit jeher gängige Praxis für multinationale Unternehmen. Auch europäische und amerikanische Unternehmen haben über Jahre hinweg in China Forschungs- und Entwicklungszentren errichtet. Auch sie integrieren lokale Technologien und nutzen industrielle Vorteile, um ihre eigene Entwicklung voranzutreiben. Dies ist Globalisierung, und dabei darf es keine Doppelmoral geben. Ich habe kürzlich zahlreiche deutsche „Hidden Champions“ besucht, die sich durch Weitsicht und strategische Standfestigkeit auszeichnen und ihre Investitionen wie Kooperationen mit China ausbauen. Tatsächlich ist die Wirtschaft weitaus smarter und klüger, als es die öffentliche Meinung annimmt.“


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